Bestattung und Vorsorge in der Region Hannover

Bestattung und Vorsorge-Beratung in Hannover wird von Carsten Schulz bei Böhmecke Bestattungen durchgeführt.

Bestattung
Bestattung und Vorsorge in Hannover

Bestattung – Beerdigung in der Region Hannover

Bestattung ist heute ein Tabuthema wie der Tod an sich auch. Die Bestattungsformen und die Bestattungskultur haben sich den letzten Jahren durch die veränderten Lebensmodelle sehr verändert. Da die Familien heute oft nicht mehr an einem Ort bzw. in einem Land wohnen, müssen neue Formen der Kommunikation und Trauerbearbeitung gefunden werden. Immer öfter wird von der klassischen Bestattung mit Sarg und Trauerfeier Abstand genommen. Als Bestatter ist Carsten Schulz mit seinen Kollegen in der Lage, auch die ungewöhnlichsten Wünsche umzusetzen. So lange sie vom Bestattungsgesetz gedeckt sind, machen wir fast alles möglich. Durch unsere Mutter ASV – Spanien haben wir auch Expertise, um Überführungen aus bzw. Rücküberführungen in das Ausland durchzuführen.

Anonyme Bestattungen

Die in der letzten Zeit in Mode gekommene anonyme Bestattung ist aus humanistischen und christlichen Gründen abzulehnen. Denn jeder Mensch hat einen Namen und ist es wert, erinnert zu werden.

Der viel schwerwiegendere Grund ist, dass so ein Trauerpunkt fehlt. Es gibt keine Abschiednahme und kein Grab, wo später getrauert werden kann. Wenn auch im Moment des Todes vielleicht Wut, Enttäuschung und Zorn überwiegen mögen, weil der Verstorbene entsprechend gehandelt hat, kann es später sein, dass ein Punkt zum Trauern gebraucht wird, um einen Schluss-Strich zu setzen.

Alternativen: Die Baumbestattungen sind im gleichen Preisrahmen. Alternativ haben viele Bestatter “Halbanonyme Urnengemeinschaftsanlagen” auf Friedhöfen. Dann haben Sie zumindest einen Anlaufpunkt, wo der Verstorbene beerdigt ist.

Bestattungsformen

1.) Erdbestattung mit Sarg auf dem Friedhof

Diese klassische Bestattungsform wird immer weniger gewünscht. Bis zum 2. Vatikanischen Konzil war eine Feuerbestattung für Katholiken unmöglich. Die traditionelle christliche Vorstellung verbot ein Verbrennen. Wie soll der verbrannte Leichnam wieder aus dem Grab auferstehen? Die Bibel redet allerdings von einem “neuen Leib”, der im himmlischen Jerusalem mit GOTT zusammenleben wird. Ein menschlicher Körper würde das nicht überleben…

Es ist also jedem selbst überlassen, welchen Weg er geht.

2.) Feuerbestattung

Diese ursprünglich nur von Heiden genutzte Bestattungsform ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und hat seine heidnische Intentionen weitgehend verloren. Die Verbrennung und Urnenbestattung haben heute viele unterschiedliche Ausprägungen.

Grundsätzlich ist es immer die gleiche Verfahrensweise. Der Verstorbene wird vom Bestatter abgeholt und in der Kühlung aufbewahrt, bis die Papiere zur Bestattung fertig sind. Entweder wird der Verstorbene in einem Sarg in einer (kirchlichen) ausgesegnet / verabschiedet und dann im Krematorium verbrannt oder er kommt direkt in das Krematorium. In beiden Fällen kann es eine Urnentrauerfeier geben, bevor die uRNE beerdigt wird.

Das Krematorium füllt die Asche in die Aschekapsel ab. Dabei können minimale Mengen für die Erstellung von Edelsteinen/ Diamanten etc. entnommen werden.

Diese Aschekapsel darf in Deutschland NIEMALS den Angehörigen ausgehändigt werden! Sie wird entweder direkt an den Friedhof oder den Bestatter übergeben.

Grundsätzlich kann diese Aschekapsel direkt beerdigt werden. In den meisten Fällen wird jedoch ein “Überurne”/ Schmuckurne verwendet. Diese gibt es in fast unendlichen Designs.

3.) Seebestattung

Diese Form der Bestattung war früher auch eine “Ganzkörperbestattung”, die den Seefahrern vorbehalten war. Die Verstorbenen wurden nach einer festen Zeremonie dem Meer übergeben.

Heute ist es eine Form der Feuerbestattung, die von spezialisierten Reedereien an den Küsten angeboten wird. Dabei wird die Aschekapsel in einer speziellen Seeurne dem Meer übergeben. Der Übergabepunkt wird notiert und den Hinterbliebenen meist mit einer Karte übergeben. Falls gewünscht, können diese Stellen im Rahmen einer Gedenkfahrt wieder besucht werden.

4.) Baumbestattung

Diese ursprünglich heidnischen Druidenbestattungen sind heute immer populärer. Bei dieser Form der Feuerbestattung wird die Aschekapsel in einer speziellen Waldurne in einem speziellen Waldstück unter einem Baum beigesetzt. Die Grabstelle bleibt für 99 Jahre. So haben Sie immer einen Trauerpunkt.

5.) Mischformen

In den letzten Jahren sind verschiedenste “Neue Bestattungsformen” in Mode gekommen. Es sind meist Abwandlungen der normalen Feuerbestattung. So lange Sie dem deutschen Staat nachweisen, dass die Urne bestattet wird, können Sie sie weltweit beisetzen. Über den Sinn oder Unsinn einer solchen Bestattung muss jeder selbst entscheiden.

Vorsorgeberatung

Die ganzheitliche Vorsorgeberatung findest Du hier: Ganzheitliche Vorsorgeberatung